30.12.2019 – Ella/Tea Factory/Balakatuwa

Am Vormittag ging es zuerst zu Fuß durch Teeplantagen, danach mit einem TuckTuck zur Uva Halpewatte Tea Factory nördlich von Ella. Leider war diese heute (Montag) nicht in Betrieb, weil am Sonntag kein Tee gepflückt wird. Touren gab es trotzdem, die wir aber nicht machten.

Zurück nach Ella ging es mit dem Bus um € 0,10 pP. Dort mieteten wir uns diesmal ein größeres TuckTuck (wir konnten sogar fast nebeneinander sitzen) und fuhren ins 9 km entfernte Tamilendorf Balakatuwa. Die Fahrt dorthin war aufgrund der widrigen Straßenverhältnisse nicht sehr Bandscheibenschonend.

Lokaler Bus

Unser Fahrer brachte uns vorher noch zu einem Wasserfall der nur von Einheimischen zur Wäsche benutzt wurde. Über das Dorf Balakatuwa gibt es nichts zu berichten. Die Fotos sagen alles. Hervorzuheben ist der Besuch einer Kirche, wo Einheimische die Gesangsprobe für Silvester hatten. Obwohl sie schon fertig waren sangen sie noch ein Lied für uns. Wir revanchierten uns mit dem Lied „Stille Nacht-Heilige Nacht“. Obwohl der TuckTuck Fahrer am Schluss anstatt des € 7,50 ausgemachten Fahrpreises € 15 wollte, war es ein netter Ausflug.

Balakatuwa
Balakatuwa

Wetter: Sonnig bei 24 Grad. Am Abend etwa 17 Grad.

Am Abend waren wir im Kitchen Garden, 1,7 km von Ella entfernt essen. Wir mieteten uns wieder ein TuckTuck zu viert. Erst das dritte TuckTuck nahm uns mit, da am Abend mehr Polizeikontrollen sind und die TuckTucks nur für 3 Fahrgäste erlaubt sind. Wir überredeten unseren Fahrer und fuhren los. Nach der dritten Kurve stand die Polizei und hielt uns auf. Der Fahrer blieb stehen und schaltete das Licht aus. In diesem Moment war es dunkel und ich sagte zur Claudia, die auf der Seite zur Böschung saß, dass sie schnell aussteigen soll. Was sie auch tat. Die Kontrolle verlief dann unproblematisch. Jetzt wieder die Masterfrage bei der es diesmal eine Flasche Champagner zu gewinnen gibt: Was tat Claudia nach dem Aussteigen ??

AUFLÖSUNG: Sie nahm das zufällig vor uns stehende unbesetzte TuckTuck und ließ sich zum Restaurant bringen. Ohne Geld und Handy. Wir suchten Claudia nach der Kontrolle im Umkreis von 500 Meter. Wir fuhren mit dem TuckTuck hin und her und die Polizei wollte uns jedesmal aufs Neue wieder kontrollieren. Wir teilten uns dann auf. Siegi ging zur Unterkunft und wir fuhren zum Restaurant. Dort angekommen zahlten wir unser TuckTuck und das von Claudia, schickten dem Siegi eine SMS, der dann mit einem weiteren TuckTuck anreiste. Den angebrochenen Abend wir bei netter Atmosphäre und gutem Essen.

6 Antworten auf „30.12.2019 – Ella/Tea Factory/Balakatuwa“

  1. Vielleicht hat Claudia dem Polizisten freiwillig Geld gegeben damit der Fahrer nicht belangt wird. Oder sie ist im nächsten freienTuck Tuck zugestiegen…

  2. Zum Glück hat Claudia so gut und schnell ragiert. Wäre zu dumm gewesen, wenn der Fahrer oder auch ihr Probleme mit der Polizei bekommen hättet.

  3. Was tat Claudia nach dem Ausscheigen?
    Sie torkelte herum, tat so als ob sie einen Schwächeanfall hätte, spieb auf den Boden und bat die Polizisten um Hilfe. Diese riefen einen Krankenwagen und Claudia kam in ein privates Krankenhaus, wurde eine Nacht behalten zur Beobachtung, lernte den behandelnden Arzt näher kennen, verliebte sich unsterblich und du hast nur mehr zwei Mitreisende und Claudia für immer an Sri Lanka verloren.
    Die Polizisten sind die großen Helden, wurden in der Zeitung am Titelbild gezeigt als Retter einer Toruistin aus Austria.

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