
Mit dem Zug ging’s von Ella in 2:30h ins 65km entfernte Nanu Oya. Preis: Rupies 500 (€2,50) pro Person in der 2 Klasse mit Sitzplatzreservierung. Wir kauften das Ticket 2 Tage davor. In Nanu Oya angekommen buchten wir einen Van um €7,50 am Bahnhof und fuhren zur Pedro Tea Factory. Obwohl diese, wie auch die letzte, nicht in Betrieb war, machten wir trotzdem eine Führung. Es war interessant. Die fleißigen Teepflückerinnen pflücken am Tag 18kg Teeblätter in 8 Stunden und bekommen dafür € 4,25 pro Tag. Geerntet werden nur der obere neue Trieb und die darunter liegenden 2 Blätter.

Weiter ging’s mit unserem Fahrer nach Nuwara Eliya in die Unterkunft. Nach sehr hilfreichen Informationen unserer Vermieter, gingen wir durch die Stadt und kehrten auf ein köstliches Essen in das Grand Indian Restaurant beim Grand Hotel ein.

Nuwara Eliya: Nirgendwo ist Sri Lanka britischer als in der am höchsten gelegenen Stadt (1890m) der Insel. Hier erinnert noch vieles an die Zeit des untergegangenen Empires. Wie etwa das ehrwürdige Grand Hotel, der Golfplatz inmitten der Stadt oder die Pferderennbahn. Doch nicht genug. Man könnte meinen, die Briten hätten auch das Wetter mitgebracht. Die häufig in Wolken gehüllten umliegenden Berge und der kühle Regen lassen alles andere als tropische Gefühle aufkommen. Niederschläge fallen hier das ganze Jahr über, und nicht selten nähert sich die Quecksilbersäule nachts gefährlich nah dem Gefrierpunkt.
Extreme Unterschiede sind hier zu bemerken. Auf der einen Seite schöne restaurierte Kolonialbauten, Golfplatz und tolle Hotels auf der anderen Seite viele verwahrloste Leute, wie wir sie in Sri Lanka noch nicht gesehen haben.



Wetter: Teilweise sonnig bei 21 Grad, in der Nacht 14 Grad.
Unterkunft: Nuwara Eliya Hills Rest; sehr nette, schöne und ruhige Unterkunft 5 Minuten vom Zentrum. Preis: €46 pro Familienzimmer pro Nacht mit Frühstück. Sehr nette Besitzer. Wärmeflaschen in jedem Zimmer !!
Wir wünschen euch ein tolles Jahr 2020










Nuwara Eliya war ich auch auf bei meinem letzten Aufenthalt auf Sri Lanka. Die Briten trinken gerne Tee können diesen aber nicht im eigenen Land anbauen. Ich habe damals eine Tee-Verkostung gemacht und nicht gedacht wie unterschiedlich schwarzer Tee schmecken kann.
Ich wünsche euch auch alles Gute im Neuen Jahr.