11.01.2020 – Anreise Andamanen

04:00 (anstatt 02:30) stand auf der Anzeigetafel für mich nach Chennai. Für den Flug nach Bratislava über Dubai stand überhaupt keine Verspätung. Kurzum: Martina flog um 05:00 anstatt 01:50 (die Anschlussmaschine wartet 1 Stunde, da es die gleiche Airline war). Ich flog um 04:45 anstatt 02:30. Um 06:00 ankommend, wartet niemand auf mich, da der Weiterflug mit Air India gewesen wäre und ich mit Spice Jet geflogen bin. Es fühlte sich keiner schuldig, darum musste ich mir ein neues Ticket um €250 kaufen. Ich flog dann um 09:50 weiter und kam um um 12:00 in Port Blair an. Schau ma amoi was flightrights.de dazu sagt. 

Port Blair

Am Flughafen wurde ich gleich von mehreren Taxifahrern umzingelt. Schön wenn man so berühmt ist. Ich nahm dann doch einen und wir haben bei der Ankunft bei meiner Unterkunft gleich um den vorher ausgehandelten Preis Indische Rupies 250 (€3,20) gestritten. Blödes Volk!!

Die anschließenden verwendeten TuckTucks waren viel billiger (€0,60-€1,50). Ich organisierte meine weitere Reise für morgen, besorgte mir eine Prepaid Karte (Achtung: Man braucht dazu ein Foto, den Reisepass und eine bekannte ansässige Person-ich nahm meinen TuckTuck Fahrer) und ging in ein einheimisches Lokal (Hotel Marlin) lecker essen. „Butter Chicken boneless with plain rice“.

Grandios

Port Blair ist schmutzig und nicht sehr schön !! Habe ich doch nett gesagt. Die Inder sind nicht so freundlich und höflich wie die Srilankesen und haben beim Anstellen ungefähr unsere Disziplin (vielleicht noch ein bisschen ärger). Extrem ist, dass die Inder die ganze Zeit herumspucken. 

Unterkunft: Port Vista; einfache Unterkunft mit Frühstück, kein Warmwasser. Preis: € 42 für eine Nacht – zu viel !!! Sah eine Kackerlacke im Wohnzimmer.

10.01.2020 – Tangalle/Flughafen Negombo

Gestern gaben wir unseren Scooter zurück (€15 für 2 Tage). Machen heute einen ruhigen Tag am Strand. Heute ist Feiertag in Sri Lanka ! Beim Frühstück kamen wir durch meine Reservation einer Unterkunft in Port Blair (Hauptstadt der Andamanen), meinem nächsten Reiseziel, drauf, dass wir schon heute Abend zum Flughafen fahren müssen. Nicht wie angenommen erst morgen 😳🙀. Meine gestern in der Stadt abgegebene Wäsche, die aufgrund des Feiertages, erst morgen wieder abholbereit gewesen wäre, bekam ich Gottseidank nach Telefonaten in einem Privathaus nahe des Zentrums – sogar gewaschen. Unsere Unterkunft dürfen wir um den halben Preis €25 bis am Abend nutzen (super nett).

Unweit des Privathauses – da war sicher auch meine Wäsche.

Den Nachmittag genossen wir trotzdem noch ein letztes Mal am schönen Goyambokka Beach.

Um 20:00 fuhren wir mit einem Taxi um €70 von Tangalle zu Flughafen. Das Auto war nicht viel größer als ein TuckTuck und brachte auf der Autobahn nicht einmal die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 100kmh zusammen. Die maximale Geschwindigkeit am Tachometer zeigte 120 km/h. Trotzdem kamen wir nach 4 Stunden Fahrt (incl. Stau am Flughafen) wohlbehütet an. In der Zwischenzeit bekamen wir schon wieder E-Mails von unseren Airlines. Meine Airline (Spice Jet) 50 Minuten, Martinas (Fly Dubai) 1:40 Stunden Verspätung. Ich hätte in Chennai 1 1/2 Stunden zum Umsteigen, Martina in Dubai über 4 Stunden. Geht sich alles  hoffentlich aus. 

Resümee von Sri Lanka: Es hat sich seit meiner letzten Reise vor 6 Jahren einiges geändert. Es gibt zB eine Autobahn, vom Flughafen bis nach Galle. Mirissa und Ella sind sehr touristisch geworden. Vom früheren Flair nichts mehr da. Diesmal hat mir Induruwa, Unuwatuna und besonders Tangalle gefallen. Am früheren leeren Tangalle Beach reiht sich jetzt ein Restaurant neben den anderen. Zum Essen am Abend sehr nett. Wer mehr Einsamkeit will, sollte sich einen kleineren Strand in der Nähe suchen. Es gibt da auch eine Menge an netten Unterkünften. Schätzungsweise sind mehr als 50% der Touristen Russen. Sind aber nicht ungut, nur man versteht sie nicht 🤷‍♀️. Der Müll wird oft gleich lokal verbrannt. Da auch Plastikflaschen darunter sind, ist oft ein beißender Geruch in der Luft. Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit. Schenkt man ihnen ein Lächeln, wird dieses sofort erwidert. Der Verkehr ist eine eigene Sache. Aggressivität gibt es keine. Es wird aber gehupt und geblinkt wie die Sau. Die Busse haben die Hoheit der Straße. Sie rasen auch auf der Gegenfahrbahn und hupen sich den Weg frei. Dazwischen die TuckTucks die wie Kampfgelsen umherschwirren und von jeder Seite auftauchen. Diese zu überholen ist nicht ganz einfach und es entsteht des öfteren ein kleiner Verkehrsstau. Die Moperl dazwischen sind nicht wirklich auffällig. Und die Autos versuchen sich dazwischen zu behaupten. Alles in allem ein hektisches Treiben. Mir hat es trotzdem wieder gut gefallen, außer wie oben schon erwähnt Mirissa und Ella. 

09.01.2020 – Tangalle/Buduraya Tempel

15 km entfernt in Wehwurukannala liegt der Buduraya Tempel mit dem meditierenden Samadhi-Buddah. Mit 50m ist die hiesige Statue sogar noch um einiges höher als die grösste Sri Lankas. Statt eines in der Tropensonne schnell verblassenden Farbanstrichs bekam er eine beständige Oberfläche aus Mosaiksteinen. Die Figuren und Wandmalerein im Tempel sind wunderschön. Die habe ich vor 6 Jahren nicht gesehen. Eintritt: €1 pP und im Tempel Spenden erwünscht !

Buduraya Tempel mit Samadhi Buddah
Samadhi Buddah

Der Nachmittag war wieder mit dem Besuch des Goyambokka Strandes verplant. Diesmal aber mehr Leute und Kinder. Wir berichten weiter.

Wetter: Sonnig bei 32 Grad.

Gesehen um 19:55 – 5 Minuten vor Ladenschluss. Wine store in Tangalle. Gekauft Rotwein Merlot aus Australien um €9. Weinpreise etwa von €9-€17 im ganzem Lande.

08.01.2020 – Tangalle/ Blowhole

Mit dem ausgeborgtem Scooter (€7,50 pro Tag) zum 11 km entfernen Blowhole gefahren. Es handelt sich um ein atemberaubendes Naturschauspiel, wie es nur an sechs anderen Orten des Planeten zu finden ist. Aus einer auf einer Anhöhe gelegenen, ockergelben Felsspalte schießt in unregelmäßigen Abständen mit lautem Getöse eine bis zu über 20 m hohe Wiesse Fontäne in den blauen Himmel. Das Wasser wird mir dem Wellengang des nahen Meeres durch einen 23m langen, natürlichen Felskamin gepresst. Eintritt: €1,25 pP, eigentlich für keinen Aufwand.

Blasloch
Passte in der Zwischenzeit auf unsere Helme auf

Danach schauten wir uns das in meinen 6 Jahre alten Reiseführer ungewöhnlich und als architektonisches Juwel beschriebene Tangallan Bay Hotel an. Das von dem heute in den USA lebenden Valentine Gunasekerebmit zahlreichen Elementen eines Schiffs entworfenen Hotel stammt zwar von 1971, ist seiner Zeit jedoch weit voraus gewesen, sodass es heute glattweg als zeitgenössisches Designer-Hotel durchgehen könnte (sh, Stefan Loose Reiseführer Seite 273 – Auflage 2012). Entweder lebt Valentine heute als Millionär in den USA oder er ist gestorben.

Den Nachmittag am 100m entfernten schönen Strand, mit Bodysurfen, Fruchtsäften und Bier verbracht.

Goyambokka Beach
Goyambokka Beach
Papaya und Watermelon

Wetter: Meist sonnig bei 31 Grad.

Etwaiges: Nachwehen des Adams Peaks sind sowas von gegenwärtig. Stiegensteigen absolut keine Option für heute.

Gesehen am Weg zum Blowhole in einem Hafen auf einer Kaimauer.

Eine Seite der Kaimauer
Andere Seite der Kaimauer

07.01.2020 – Adams Peak/Tangalle

Adams Peak: Muslime und Christen glauben, dass auf dem heiligen Berg Adam nach seiner Vertreibung aus dem Paradies seinen Fußabdruck hinterlassen hat; manche Christen denken zudem, es sei der große Apostel und Indienmissionar Thomas gewesen. Für die Hindus ist sicher, dass Gott Shiva auf dem Berg seine Spur hinterließ, weshalb die Tamilen ihn Siva noli patha malai nennen, was soviel wie „Shiavs Fußabdruck auf dem Berg“ bedeutet. Singhalesische Buddhisten wiederum ist der Berg als Sri Pada bekannt, da für sie der heilige (Sri) Fußabdruck (padda) von Buddah stammt.

1200 m liegt der Ort, 2243 m das Kloster. Ziel ist der heilige Fußabdruck auf dem Gipfel – eine Vertiefung in rötlichem Gestein mit 1,65 m Länge und 76 cm Breite. Zuerst steigt der Weg sanft an und führt vorbei an heiligen Schreinen bis zu einem großen Torboden in Form einer Makara Torana. Nach ungefähr einer halben Stunde passiert man die von Japan in den 1970er- Jahren gestiftet Friedenspagode. Ab dann wird es für den Rest des Aufstiegs ziemlich steil, und bald beginnen die Treppen. Immer wieder gibt es Teestuben für eine Erholungspause. Die Treppen werden immer steiler und enger. Dort wo das Geländer beginnt, sind es nur mehr 1500 Stufen bis zum Gipfel. Oben auf der Spitze drängen sich die Pilger, und der Wind pfeift einem um die Ohren. Da selbst geübte Bergsteiger angesichts der über 5000 Treppenstufen aus der Puste kommen, sollte man nicht zu schnell gehen, sondern für den 7 km langen Aufstieg einen gleichmäßigen Rhythmus finden. Kurzbeinigen empfiehlt sich, die Stufen diagonal zu gehen (Zitat aus Stefan Loose Travel Handbuch über Sri Lanka)

Teestube !!

Um 02:00 läutete der Wecker. 02:20 Aufbruch am Adams Peak. 2:15h später verschwitzt, Oberschenkelausgelaugt aber glücklich oben auf 2243m angekommen. Wir warteten mit vielen anderen dann auf den Sonnenaufgang, der von 05:30 bis 06:30 dauerte. Temperatur: 13 Grad und windig.

04:08
04:44
05:39
05:55
05:56
06:22
06:26

Danach knappe 2 Stunden zurück. Dusche, gutes Frühstück. Um 09:30 fuhr uns unser Vermieter um €75 ins 192km entfernte, im Süden am Meer liegende, Tangalle, wo wir nach 6 stündiger Fahrt um 15:30 ankamen. Die gemieteten Fahrer fahren dann den ganzen Weg wieder retour. Einen Fahrer zu finden ist nicht schwer; fast jeder ist hier quasi als Taxi tätig oder kennt wem. Die enorme Fahrtzeit ergibt sich aus den schlechten, kleinen und kurvigen Straßen über die Berge. Dafür sieht man aber viele Teeplantagen und wunderschöne Landschaften.

Unsere Unterkunft „Goyambbokka guesthouse“ ist wunderschön, mit einem Pool und 100 m vom herrlichen „Goyambokka Beach“ entfernt. Wir fanden diese über booking.com. Preis für 2 Nächte wurde mit Rupies 25.385 (€125) angegeben. Ich rief direkt im Guesthouse an und wir bekamen die Unterkunft um Rupies 19.800 (€98). Differenz: €27 !!! Wir verlängern um 2 Nächte 🤪.

Den köstlichen Thunfisch mit Gemüse und Pommes 🍟 verzerrten wir alleine im hauseigenen Restaurant.

Unterkunft: Goyambokka guesthouse; sehr schöne Unterkunft mit großer Terrasse, Pool und Frühstück. Preis: €49 pro Nacht. Wie immer sehr netter Mitarbeiter. 100 m vom Strand entfernt. Etwa 400 m von der Hauptstraße. Man hört nur das Meer.

Zugang zum Adams Peak – wer kauft so was ?

06.01.2020 – Kandy/Nallathanniya

Um 08:30 waren wir schon im Zahntempel um Opfergaben zu spenden. Wir warteten die Zeremonie um 09:30 ab. Naja, diese kann man sich sparen, da man aufgrund der vielen Gläubigen ohnehin nichts sieht. Eintritt: Rupies 1500 pro Person (€7,50).

Zahntempel

Der „Palast des Heiligen Zahns“, Sri Dalada Maligawa, ist fraglos das Wahrzeichen Kandys. Der Tempelkomplex besteht aus einem zweistöckigen U-förmigen Bau, der einen Innenhof mit dem ebenfalls doppelstöckigen Schrein einschließt, in dem sich die Zahnreliquie (Eckzahn des Buddahs) befindet.

Heilige Schrein mit Eckzahn vom Buddah
Opfergabe

Mit dem Bus (€0,25 für beide) ging’s dann zum 5,5 km entfernten Botanischen Garten „Peradeniya“. Dieser ist mit 62ha der zweitgrößte botanische Garten Asiens – und zweifelsohne einer der schönsten. Der Name setzt sich aus den beiden Wörten pera (Guave) und deniya (Ebene) zusammen. Ein Spaziergang durch die Alleen führt einem die riesige Vielfalt der tropischen Flora vor Augen. Über 4000 Pflanzenarten und 10.000 Bäume sind in Peradeniya zu finden. Eintritt: €20 pP.

Um 14:30 brachten uns unser Vermieter mit dem Auto, in 3:30h nach Nallathanniya, den Ausgangspunkt für unserer morgige Besteigung des Adams Peak.

Unterkunft: Vinish Inn; Preis: €16, kleines Zimmer mit Frühstück. Natürlich wieder sehr nette Vermieter. Genug um bis 02:00 zu schlafen.

05.01.2020 – Anuradhapura/Kandy

Um 08:00 war Abfahrt mit einem gemieteten Fahrer nach Anuradhapura. Diesmal zu zweit, da Claudia und Siegi schon Richtung Negombo fuhren und morgen zeitig zurück nach Wien fliegen. Preis: €23. Dauer: 1 Stunde.

Anuradhapura: Die erste Königsresidenz Sri Lankas ist sicherlich einer der herausragendensten Orte der Insel. Mehr als 1300 Jahre Geschichte sind hier vereint. Als politisches und religiöses Zentrum Zug die Stadt früher Gelehrte aus der ganzen buddhistischen Welt an. Heute sind es vor allem Touristen, die sich von den Monumenten beeindrucken lassen. Pilger strömen allerdings noch immer hierher, denn Anuradhapura besitzt mit dem Jaya Sri Maha Bodhi eines der bedeutendsten buddhistischen Heiligtümer der Insel.

Wir hatten Glück, das es Sonntag war, da an diesem Tage die Einheimischen in weißen Gewändern beten kommen. Wahrscheinlich so wie bei uns der sonntägliche Kirchgang. Eintritt: €25 pro Person. Für den heiligen Baum sind noch extra €1 pP zu löhnen.

Getrennter Frau Eingang mit Kontrollen
Entsorgen der Opfergaben

Jaya Sri Maha Bodhi: Der König der Bäume -der Bodhi Baum – verblieb viele Wunder vollbringend im schönen Mahamegha Garten auf der Insel Lanka. Er brachte dem srilankischen Volk Wohlstand und seinem Glauben Fortschritt.

Jaya Sri Maha Bodhi

Nach 3 Stunden Besichtigung ging’s mit unserem Fahrer weiter in die 138km entfernte Stadt Kandy. Preis: €70. Dauer: 4 Stunden mit einem Stopp in einem Kräutergarten. Dieser Aufenthalt dient nur dem Keilen von Ayurveda Produkten und kann getrost ausgelassen werden.

In Kandy ein bisschen die Stadt besichtigt und dann seit langem eine Pizza und Salat verzehrt. Diesmal war das Essen nicht scharf.

Zahntempel in Kandy

Unterkunft: Villa Nine Home-Stay; Airbnb; Preis: €21; nettes Zimmer 20 Minuten vom Zentrum oberhalb der Stadt. Frühstück inclusive.

04.01.2020 – Habanara/Polonnaruwa

Mit dem Bus (Linie 41 oder 48) direkt nach Polonnaruwa. Preis: €1,60 für 4 Personen, 41 km, 1:20h Fahrzeit.

Polonnaruwa: „Naturidyll zwischen Ruinenmauern“. So könnte man Sri Lankas zweite Hauptstadt des alten Königreichs Rajarata charakterisieren. Wie Anuradhapura warte heute die verschlafen wirkende Provinzstatdt mir eindrucksvollen Monumenten auf, die vielerorts von Hainen umgeben sind. Über 2000 Jahre schlug in Polonnaruwa das Herz des alten Königreichs Rajarata. Zwischen 1017 und 1235 regierten 17 Könige, darunter zwei Frauen.

Wir mieten uns 4 hochmoderne Räder um €4. Zahlten den Eintritt von €100 für 4 Personen und radelten brav bei herrlichen 31 Grad und Sonne die Tempel, Buddahs und Stupas in 3 Stunden ab.

Siegi‘s Eis. Das passiert, wenn man es nicht die ganze Zeit im Auge behält. Es wurde direkt aus der Hand geklaut. Ohne Gegenwehr von Siegi, er hatte keine Chance.

Bei der Rückfahrt mit dem Bus sei hervorzuheben, dass neben der Straße ein freilebender Elefant stand. Gesehen haben wir schon welche unweit der Straße.

Am Abend noch eine super tolle 1 stündige Massage mit anschließendem 20 minütigen Dampfbad. Preis: €28pP.

03.01.2020 – Habanara/Sigiriya

Um 09:00 ging’s los. Zuerst mit dem Bus um 148 Rupies (€0,74 für 4 Personen), dann mit dem Bus um Rupies 92 (€0,46 für 4 Personen), dann mit einer Müllabfuhr (umsonst) und dann zu Fuß. Um 10:00 waren wir beim Pidurangala dem Felsen neben der eher bekannten Felsenfestung (Eintritt: $30 pP und total überlaufen). Aufgrund der exquisiten Aussicht auf die Felsenfestung erweist sich der Pidurangala als idealer Abschluss des Kulturprogramms und wird zuweilen sogar als „besseres Sigiriya“ bezeichnet. Der Aufstieg ist allerdings ebenso schweißtreibend und alles andere als einfach. Insbesondere im letzten Abschnitt Grüßen an einigen wenigen Stellen sogar die Hände zu Hilfe genommen werden, ehe ein herrlicher Rundblick reichlich für die Mühen entschädigt. Der Zugang erfolgt von Nordwesten über ein Kloster, in dem das Eintrittsticket gelöst wird €2,50; anschließend führt ein schattiger Treppenweg aufwärts uns berührt dabei Relikte eines Waldklosters aus vorchristlicher Zeit. Das Wahrzeichen am Gipfelplateau ist ein tonnenschwerer Gneisrundling – ein beliebtes Fotomotiv vor dem Hintergrund der Felsenfestung.

Ausblick von Pidurangala
Blick auf die Felsenfestung

Wetter: Teilweise sonnig bei wieder sehr humiden fast schon tropischen 29 Grad.

Habanara und Sigiriya: Ersteres hässlich und laut wegen der Durchzugsstrasse, zweiteres nettes Dörfchen mit ein paar netten Lokalen.

02.01.2020 – Horton Plains/Dambulla/Habarana

Sonnenaufgang am Weg zu Horton Plains

Um 05:00 holte uns unser bestellter Fahrer ab. 1 Stunde Fahrzeit. Preis: Rupies 4500 (€22,50). Ziel: Horton Plains. Die Uhrzeit ist deshalb so früh gewählt, da ab zu Mittag sehr oft Nebel im Nationalpark aufzieht und man am Worlds End dadurch keinen wundervollen Ausblick mehr hat. Der Eintritt betrug für 4 Leute, 1 Einheimischer Fahrer und Auto Rupies 13700 (€69). 9 km Wanderung zum Words End, Baker Falls und zurück. Sehr schöne Landschaft. Gehzeit: 3 Stunden.

Baker Falls
Worlds End

Danach ging es mit unserem Fahrer weiter nach Habarana zu unserem nächsten Ziel. Mit einem Zwischenstopp von 1 Stunde in Dambulla beim Cave Temple (5 Höhlentempeln) nahm die Fahrt 6,5 Stunden in Anspruch, da viel Verkehr war und unser Fahrer auch nicht der rasanteste war. Preis: € 73.

Cave Temple

Unterkunft: Habarana Hide Away; ein bisschen außerhalb der Stadt, sehr schön neben Reisfeldern gelegen. Preis: €15 pro Nacht pro Zimmer incl. Frühstück.

Wetter: Teilweise sonnig bei humiden 29 Grad.