01.01.2020 – Nuwara Eliya/Bomburu Ella

31.12.2019: Da Claudia sich nicht sehr wohl fühlte, gingen wir nur zur zweit zum Grand Hotel. Wir tranken Sekt in der Bar und schummelten uns um 23:00 zur Silvesterparty hinein, aßen ein bisschen vom wahnsinnig großen Buffet, tanzten, genossen das Feuerwerk und gingen um 1:30 glücklich heim.

Kurz vor Mitternacht

Für 3000 Rupies (€15) mieteten wir uns einen Van für den heutigen Ausflug zum ca. 30 Minuten entfernten Bomburu Ella Wasserfall (ein Tip von unserem Vermieter) mit einem kurzen Zwischenstopp beim Hindutempel Sriramajayam. Da heute auch in Sri Lanka Feiertag ist, waren ziemlich viele Einheimische unterwegs. Der Aufstieg nahm etwa 40 Minuten in Anspruch. Am Weg hinauf mussten wir sogar Rupies 250 pP (€1,20) zahlen. Angeschrieben war Rupies 20 für Einheimische und Rupies 50 für Touristen.

Hindutempel Sriramajayam
Bomburu Ella Wasserfall
Gesehen am Weg zum Bomburu Ella Wasserfall

Anschließend ließen wir uns von unserem Fahrer, der auf uns im Auto gewartet hatte, zum Restaurant Summer Indian am See Gregory bringen. Dort nahmen wir ziemlich scharfe Speisen zu uns und gingen dann 1 Stunde zurück nach Nuwara Eliya.

Eindrücke: Das Zentrum von Nuwara Eliya ist laut und voll von Abgasen. Besonders beim Busbahnhof der direkt im Zentrum liegt. Es gibt teilweise sehr schöne und gepflegte Häuser, die aber oft neben der stark befahrenen Straße liegen. Der See Gregory liegt gleich neben der Stadt und wir von Jetski, Tretbooten und kleinen Ausflugsbooten benutzt. Schwimmen darin ist nicht erlaubt. Vielleicht ist es auch besser so. Will man am See entlang gehen, muss man Eintritt zahlen, sowie für den Park Victoria im Zentrum.

31.12.2019 – Nuwara Eliya

Mit dem Zug ging’s von Ella in 2:30h ins 65km entfernte Nanu Oya. Preis: Rupies 500 (€2,50) pro Person in der 2 Klasse mit Sitzplatzreservierung. Wir kauften das Ticket 2 Tage davor. In Nanu Oya angekommen buchten wir einen Van um €7,50 am Bahnhof und fuhren zur Pedro Tea Factory. Obwohl diese, wie auch die letzte, nicht in Betrieb war, machten wir trotzdem eine Führung. Es war interessant. Die fleißigen Teepflückerinnen pflücken am Tag 18kg Teeblätter in 8 Stunden und bekommen dafür € 4,25 pro Tag. Geerntet werden nur der obere neue Trieb und die darunter liegenden 2 Blätter.

Weiter ging’s mit unserem Fahrer nach Nuwara Eliya in die Unterkunft. Nach sehr hilfreichen Informationen unserer Vermieter, gingen wir durch die Stadt und kehrten auf ein köstliches Essen in das Grand Indian Restaurant beim Grand Hotel ein.

Grand Hotel

Nuwara Eliya: Nirgendwo ist Sri Lanka britischer als in der am höchsten gelegenen Stadt (1890m) der Insel. Hier erinnert noch vieles an die Zeit des untergegangenen Empires. Wie etwa das ehrwürdige Grand Hotel, der Golfplatz inmitten der Stadt oder die Pferderennbahn. Doch nicht genug. Man könnte meinen, die Briten hätten auch das Wetter mitgebracht. Die häufig in Wolken gehüllten umliegenden Berge und der kühle Regen lassen alles andere als tropische Gefühle aufkommen. Niederschläge fallen hier das ganze Jahr über, und nicht selten nähert sich die Quecksilbersäule nachts gefährlich nah dem Gefrierpunkt.

Extreme Unterschiede sind hier zu bemerken. Auf der einen Seite schöne restaurierte Kolonialbauten, Golfplatz und tolle Hotels auf der anderen Seite viele verwahrloste Leute, wie wir sie in Sri Lanka noch nicht gesehen haben.

Wetter: Teilweise sonnig bei 21 Grad, in der Nacht 14 Grad.

Unterkunft: Nuwara Eliya Hills Rest; sehr nette, schöne und ruhige Unterkunft 5 Minuten vom Zentrum. Preis: €46 pro Familienzimmer pro Nacht mit Frühstück. Sehr nette Besitzer. Wärmeflaschen in jedem Zimmer !!

Wir wünschen euch ein tolles Jahr 2020

30.12.2019 – Ella/Tea Factory/Balakatuwa

Am Vormittag ging es zuerst zu Fuß durch Teeplantagen, danach mit einem TuckTuck zur Uva Halpewatte Tea Factory nördlich von Ella. Leider war diese heute (Montag) nicht in Betrieb, weil am Sonntag kein Tee gepflückt wird. Touren gab es trotzdem, die wir aber nicht machten.

Zurück nach Ella ging es mit dem Bus um € 0,10 pP. Dort mieteten wir uns diesmal ein größeres TuckTuck (wir konnten sogar fast nebeneinander sitzen) und fuhren ins 9 km entfernte Tamilendorf Balakatuwa. Die Fahrt dorthin war aufgrund der widrigen Straßenverhältnisse nicht sehr Bandscheibenschonend.

Lokaler Bus

Unser Fahrer brachte uns vorher noch zu einem Wasserfall der nur von Einheimischen zur Wäsche benutzt wurde. Über das Dorf Balakatuwa gibt es nichts zu berichten. Die Fotos sagen alles. Hervorzuheben ist der Besuch einer Kirche, wo Einheimische die Gesangsprobe für Silvester hatten. Obwohl sie schon fertig waren sangen sie noch ein Lied für uns. Wir revanchierten uns mit dem Lied „Stille Nacht-Heilige Nacht“. Obwohl der TuckTuck Fahrer am Schluss anstatt des € 7,50 ausgemachten Fahrpreises € 15 wollte, war es ein netter Ausflug.

Balakatuwa
Balakatuwa

Wetter: Sonnig bei 24 Grad. Am Abend etwa 17 Grad.

Am Abend waren wir im Kitchen Garden, 1,7 km von Ella entfernt essen. Wir mieteten uns wieder ein TuckTuck zu viert. Erst das dritte TuckTuck nahm uns mit, da am Abend mehr Polizeikontrollen sind und die TuckTucks nur für 3 Fahrgäste erlaubt sind. Wir überredeten unseren Fahrer und fuhren los. Nach der dritten Kurve stand die Polizei und hielt uns auf. Der Fahrer blieb stehen und schaltete das Licht aus. In diesem Moment war es dunkel und ich sagte zur Claudia, die auf der Seite zur Böschung saß, dass sie schnell aussteigen soll. Was sie auch tat. Die Kontrolle verlief dann unproblematisch. Jetzt wieder die Masterfrage bei der es diesmal eine Flasche Champagner zu gewinnen gibt: Was tat Claudia nach dem Aussteigen ??

AUFLÖSUNG: Sie nahm das zufällig vor uns stehende unbesetzte TuckTuck und ließ sich zum Restaurant bringen. Ohne Geld und Handy. Wir suchten Claudia nach der Kontrolle im Umkreis von 500 Meter. Wir fuhren mit dem TuckTuck hin und her und die Polizei wollte uns jedesmal aufs Neue wieder kontrollieren. Wir teilten uns dann auf. Siegi ging zur Unterkunft und wir fuhren zum Restaurant. Dort angekommen zahlten wir unser TuckTuck und das von Claudia, schickten dem Siegi eine SMS, der dann mit einem weiteren TuckTuck anreiste. Den angebrochenen Abend wir bei netter Atmosphäre und gutem Essen.

29.12.2010 – Ella/Ellas Rock

Es ging wieder die Bahngleise entlang. Diesmal 2,5 km in Richtung Süden. Eine Eisenbahnbrücke passierend, biegt man danach links ab. Den Weg über eine Brücke folgend hinauf durch hohe Gräser und Teeplantagen. Es gibt mehrere Wege zum Ellas Rock. Man kann sich eigentlich nicht verlaufen. Entweder man folgt anderen vielen Wanderern oder man wird von Einheimischen, die wie Erdmännchen in der Gegend herumstehen und auf verirrte Leute warten, wieder auf den richtigen Weg geleitet. Der Aufstieg kann je nach Strecke ziemlich steil sein. Oben angekommen, hat man einen wunderschönen Ausblick auf das Tal und den Little Adams Peak. Gehzeit hin und retour etwa 4 Stunden.

Ein Teil des Weges
Ellas Rock
Ausblick vom Ellas Rock
Sicht auf den Little Adams Peak beim Aufstieg zum Ellas Rock

28.12.2019 – Ella/Little Adams Peak

In 2 Stunden ging’s von Uduwalwa nach ins Hochland nach Ella. Wie mieteten uns dafür ein großen Van um € 42. Die teilweise kurvige Straße bestand manchmal aufgrund der extremen Regenfälle und Murenabgänge letzter Woche, nur noch aus einem Fahrstreifen. Am Weg machten wir noch einen kurzen Stopp bei den Rawana Ella Falls.

Rawana Ella Falls

Im völlig touristischen Ella angekommen, nutzten wir den Nachmittag für eine Wanderung auf den südöstlich von Ella gelegenen Little Adams Peak. Der Aufstieg ist ziemlich leicht und führt teilweise über Treppen, an kleinen Teeplantagen vorbei. Bei zwei Pina Colada auf der Terrasse des Cafés 98 genossen wir anschließend den wunderschönen Ausblick auf das Tal und auf den Little Adams Peak.

Ausblick vom Little Adams Peak
Ausblick vom Little Adams Peak

Runter zur sehenswerten Nine Arch Bridge und auf den Bahngleisen dann 2,5 km retour nach Ella. Da die Züge hier sehr langsam fahren (~15 km/h) und sich akustisch bemerkbar machen, ist das kein Problem und wird von vielen genutzt.

Nine Arch Bridge

Den Abend ließen wir mit einer angenehmen einstündigen Massage und einem gutem Essen im Restaurant Chill ausklingen.

Wetter: sonnig und etwas kühler bei 24 Grad.

Unterkunft: Four Seasons Ella; Preis: € 74 für 3 Nächte ohne Frühstück. Ein bisschen oberhalb von Zentrum, dafür ruhig. Alles ein bisschen modrig.

Eindrücke: Sehr touristisch, viele Leute, Unterkünfte und Restaurants. Von der Ruhe von 2013 ist nichts mehr übrig. Ich erkannte nichts wieder. Es wird viel neues gebaut. Die einzige Straße geht durch den Ort und ist dementsprechend laut und viel befahren.

27.12.2019 – Uduwalawa

Mit Uber ging’s von Mirissa in 2:30h nach Uduwalawa. Preis: € 50. Am Nachmittag organisierten wir uns eine Safari in den Uduwalawa Nationalpark. Jeep+Eintritt für 4 Leute €85. Dieser Nationalpark soll zu dieser Zeit besser sein als unser ursprünglich angepeilter Yala Nationalpark. 3 Stunden dauerte die Jeep Safari.

Bees eater
Chamäleon

Unterkunft: Elephant Trail; geräumige hohe moderne Zimmer mit Balkon und Frühstück. Pool vorhanden. 5 km vom Ort Uduwalawa. Preis: €53 pro Zimmer für eine Nacht. Der Wasserdruck in der Dusche lässt zu wünschen übrig.

26.12.2019 – Mirissa/Galle/Unawatuna

Mit einem Scooter ging es um 09:00 nach Galle in die Stadt im Fort. Es hat sich die letzten Jahre nichts verändert. Sehenswert, interessant und man kann teilweise noch die Kolonialzeit spüren. 2013 zahlten wir einen Klippenspringer, der dann von den Gemäuern des Forts in das Meer sprang. Genau an der gleichen Stelle traf ich ihn wieder. Ich zeigte ihm das damals gemachte Foto. Auch damals kaufte ich vorort eine Durian, die mir aber nicht sehr mundete. Ich gab sie dem Besitzer eines Eisgeschäftes. Diesen traf ich auch wieder und zeigte ihm das Foto von 2013.

Links der Klippenspringer von damals

Danach fuhren wir nach Unuwatuna am Jungle Beach. Leider war dieser aufgrund des Feiertages sehr voll. Wir nahmen ein Bad und fuhren zurück am Unuwatuna Strand wo erfreulicherweise wenig Leute waren.

Jungle Beach
Unawatuna Beach

Am späten Nachmittag ging es wieder retour nach Mirissa. Außer das uns der Benzin ausging, mich ein freundlicher Einheimischer zur nächsten Tankstelle und zurück brachte, ich dann gleich dort zum Friseur ging, gibt es nichts zu berichten.

Abendessen wieder am Strand mit Mahi Mahi (Fisch mit wenig Gräten) und Red Snapper.

25.12.2019 – Mirissa

Mit dem Bus ging es von Hikkaduwa in etwa 1 Stunde nach Mirissa. Dort angekommen machten wir uns gleich zum Secrete Beach auf, der über einen kleinen Hügel erreichbar war. Also von Secret keine Rede. Eher public und touristisch. Durch die vielen Steine ist er auch eher nicht zum Baden geeignet. Im alternativ geführten Lokal, das sehr nett im Schatten unter Bäumen liegt, aßen wir dann Gemüse und Nasigoreng. Es dauerte lange, war nicht gut, eher teuer und unfreundlich. Also keine Empfehlung.

Danach ging es zum Mirissa Beach, wo ich schon 2013 gewohnt hatte. Einzig der Strand hat sich nicht verändert. Es erinnert jetzt an Bibione . Tausende Leute, Bars, Restaurants mit teilweiser Zwangsbeschallung. Der Bereich der Unterkunft von damals wurde modernisiert und war fast nicht mehr zu erkennen. Das Flair von damals ist nicht mehr vorhanden. Hikkaduwa ist jetzt Mirissa von früher.

Mirissa beach
Ehemalige gemütliche Unterkunft

Am Abend werden wie früher die Tische zum Nachtmahl am Strand gestellt. Man kann sich die ausgestellten Fische, Prawns, Hummer, Octobus usw. selbst aussuchen. Das ist noch immer sehr nett. Wir aßen Thunfisch, King Prawns, Mahi Mahi (Fisch mit wenig Gräten) und Shrimps. Inklusive Getränke zahlten wir € 45 für alles.

Wetter: meist sonnig bei heißen 31 Grad.

Unterkunft: Mirissa white plaza; 2 Minuten vom Strand, ruhig bei netter lokaler Familie. Preis: € 40 pro Tag pro Zimmer mit Frühstück. Spartanische Ausstattung.

24.12.2019 – Hikkaduwa

Den Tag genossen! Wir am Strand, die anderen beim schnorcheln und massieren. Nachmittag fuhren wir mit einem TuckTuck in das naheliegende Tsunami Museum. 15 Jahren ist es her. Sehr interessant und erschreckende Bilder. Den Abend verbrachten wir in einem Restaurant am Strand mit Haifischsteak und Seerfisch. Es waren schöne warme Weihnachten.

Bevölkerung: Extrem nett und zuvorkommend. Immer freundlich und ein Lächeln bereit. Manche wackeln bei einer Unterhaltung so extrem mit dem Kopf, dass sie einen an den Wackeldackel erinnern 😂

Wir wünschen euch allen Frohe Weihnachten.

23.12.2019 – Akkadisch

Mit einem lokalen Bus (€0,50 pP), die hier jederzeit auf Handzeichen anhalten, ins 37km entfernte Hikkaduwa gefahren. Der Bus war gerammelt voll und wir genossen bei rasanter Fahrtweise die Atmosphäre des Sri Lanka Lebens. Dafür waren wir auch in kürzester Zeit am Ziel. Für die letzten 2km charterten wir noch ein TuckTuck um €2. Den Nachmittag verbrachten wir am verregneten Strand mit Bodysurfen, Alkohol und Currys. Als sich die Dunkelheit über die Insel legte (etwa 17:00) ließen wir uns alle 4 Ayurwedamäßig durchkneten, gingen ein bisschen einkaufen und am Strand Abendessen. Des wors für den Tag.

Narigama Beach
Hildas Guest House

Wetter: Lockere 30 Grad bei Sonne am Vormittag und Regen am Nachmittag.

Unterkunft: Hildas Guest House; sehr nette Unterkunft mit Pool und Frühstück. Da es ein bisschen landeinwärts liegt ist es herrlich ruhig. Preis für ein Doppelzimmer für 2 Tage: €58